Vegan ist mehr als pflanzliches Essen

Natürlich ist es sehr positiv wenn jemand für sich entschieden hat keine Tiere mehr zu essen, kein Pelz und kein Leder zu tragen. Vegan zu leben ist ein guter Schritt, doch wünschen wir uns nicht eine Welt, frei von Tierausbeutung, oder besser frei von Ausbeutung und Unterdrückung generell.

Gehen wir davon aus, dass die Masse der Menschen einer starken Manipulation unterliegt, auch Angst vor Veränderung zeigt und gerne an Traditionen festhält, stellt sich die Frage: " Können wir die Massen erreichen ? " Wohl eher nicht. Die Manipulationswerkzeuge der Industrie und anderer Machthaber sind überwältigend.

Sicher, würde die Masse an Menschen kein Fleisch mehr kaufen, wäre auch die Massentierhaltung nicht mehr lukrativ und würde sich somit überflüssig machen.

In unserer Gesellschaft ist Profitmaximierung die treibende Kraft und die Herrschaften in den Führungspositionen, von Banken, Industrie und Politik, werden weiterhin alles tun um den Rubel rollen zu lassen.

Was können wir tun ? Uns bleibt die Möglichkeit einzelne Individien dieser trägen reaktionären Masse zu erreichen, Menschen die damit beginnen Zusammenhänge zu begreifen und bereit werden für eine gerechtere Welt zu streiten. Menschen die sich zusammen finden, Gruppen gründen, oder sich bereits bestehenden basisdemokratischen Gruppen anschließen und der Macht der Manipulation einen Gegenpol gegenüber stellen.

Die Herrschenden an den Hebeln der Macht werden ihren Platz nicht freiwillig räumen, lässt sich doch mit Unterdrückung, Ausbeutung und Krieg so viel Geld verdienen.

Wir brauchen einen langen Atem. Wir dürfen trotz des unfassbaren Leidens das wir sowohl bei Menschen als auch Tieren täglich wahrnehmen nicht verhärten, nicht alles nur für die Sache tun. Wir können und werden die neue Welt so gut es geht auch in der jetzigen Gesellschaftsform schon leben. Unser Kassenzettel gibt uns schon eine gewisse Macht in die Hand. Doch damit nicht genug, wir können zb. Projekte genossenschaftlich organisieren und wir können der bestehenden Kultur eine Gegenkultur gegenüber stellen.

Begeisterung ist eines der Zauberwörter, begeistert sein und Begeisterung schaffen.

Liebe und Verständnis, Freude und Gemeindschaft sind weitere Bausteine auf dem Weg zu einer freien Gesellschaft.

Die revolutionären Kräfte haben sich schon zum grossen Teil weiter entwickelt und auch den Karnismus sowie den Speziesismus als Feinde der Gerechtigkeit erkannt. Das schafft Hoffnung.

Das Leben selbst zu achten und nie die Freude und den Spaß zu verdrängen, wird uns die Kraft und diesen langen Atem geben.

Hierzu passt wieder ein mir sehr wichtiges Zitat von Emma Goldman * Wenn ich nicht tanzen kann, ist es nicht meine Revolution*


Noch einiges über Anarchismus und Tierrechte :


http://www.schattenblick.de/infopool/weltan/vegan/wv-st005.html



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